Indie Drama aus der Feder von Zach Braff

Das Indie-Drama auf Crowdfunding-Basis „Wish I Was Here“ erzählt die Geschichte einer Familie, die sich inmitten einer finanziellen Krise mit dem drohenden Tod ihres Vaters und Großvaters mit Versöhnung und Zusammenhalt auseinandersetzen muss und erkennt, dass Liebe immer siegt.

Zach Braff, der Star aus Scrubs, schreibt seit Jahren Drehbücher. Sein zweiter erfolgreicher Film nach seinem ersten Indie-Drama „Garden State“, in dem er an der Seite von Natalie Portman spielte, ist „Wish I Was Here“. Zach Braff schrieb das Drehbuch zusammen mit seinem Bruder Adam. Kein Wunder also, dass es sich um eine Familiensage handelt.

Zach Braff spielt den Familienvater Aidan, der sich zusammen mit seiner Frau Sarah damit konfrontiert sieht, finanziell zu scheitern. Die beiden entschließen sich, ihre zwei Kinder selbst zu unterrichten, da sie sich die Kosten der Privatschule nicht mehr leisten können.

Aidan, der wenig erfolgreiche Schauspieler aus Los Angeles, macht sich zusammen mit seinen Kindern auf die Suche nach seiner eigenen Identität, nach seinem Bruder, der weltfremd und isoliert lebt und nach seinem Vater, der krebskrank ist und nicht mehr lange zu leben hat. Aidan erkennt die wahren Werte des Lebens, wird endlich erwachsen und erkennt die Komödie im Drama.

Der Film „Wish I Was Here“ hat sich den Namen des Indie-Dramas verdient, denn Zach Braff gelingt es hier einen Film zu schaffen, den Hollywood selten so sieht. Ein Mann scheitert an der Karriere in Los Angeles, ein unausgesprochenes Tabu-Thema und fernab von jeder Perfektion. Damit gelingt es dem sympathischen Allrounder, sich gegen ein System zu wenden, dass alles Scheitern, Verlieren und den Tod auszublenden versucht. Es gelingt ihm, die wahren Werte des Lebens aufzuzeigen und zu zeigen, zu was Liebe und Verbundenheit, vor allem innerhalb einer Familie, führen kann und anhand des Charakters Aidan, dass Selbsteinsicht manchmal ein viel größeres Wunder ist als Berühmtheit.